Mit rund 400 geladenen Gästen aus der Hamburger Wirtschaft feierte Eugen Block den 40. Geburtstag seines Fünf-Sterne-Privathotels Grand Elysée Hamburg. Die Feierlichkeiten mit Champagner-Empfang, einer „kulinarischen Reise“ durch das gastronomische Angebot des Hotels und einer großen Tombola boten viel Raum für gute Gespräche und diverse Einblicke in die persönliche Geschichte des Hamburger Hoteliers und des Hotels.
Mitte der 1970er Jahre hatte Eugen Block eine Vision für ein zunächst noch kleines Grundstück. Der Gastronom hatte gerade eine echte Perle erworben: das Grundstück mit der Hausnummer 16 an der Ecke Rothenbaumchaussee und Moorweidenstraße in bester Lage des beliebten Stadtteils Rotherbaum. Hier sollte eigentlich ein Block House entstehen, um die damals noch junge Kette der Steakrestaurants des Unternehmers weiter wachsen zu lassen. Schon lange hatte Eugen Block aber auch den Wunsch gehegt, ein Hotel zu bauen – und als nach einer eingehenden Besichtigung der künftigen Baustelle klar war, dass es in der Nachbarschaft weitere geeignete Grundstücke gibt, wurde die Idee eines eigenen großen Hotels immer stärker. Gedacht und getan: Der Unternehmer und künftige Hotelier erwarb nach und nach weiteres Bauland.
Als er neun Jahre später, im Jahr 1985 sein Elysée Hotel zwischen Moorweidenpark und Dammtor-Bahnhof eröffnete, setzte die „große Hotelwelt“ mit dem lebendigen Boulevard neue Maßstäbe in der deutschen Hotellerie. Seit nunmehr vier Jahrzehnten hat das privat geführte Fünf-Sterne-Hotel einen Spitzenplatz inne – eine herausragende Lebensleistung, die Eugen Blocks ursprüngliche Vision bestätigt: „Ich glaube an ein Hotel für Hamburg, das unseren Gast in eine andere Welt versetzt, eine Welt ohne Schwellenängste mit pulsierendem Leben und voller Heiterkeit, in der er Glück und Freude empfindet.“ Das alles kam gut an: 1996 wurde Block vom Deutschen Fachverlag als Hotelier des Jahres ausgezeichnet. Mit dem Branchenpreis werden seit 1990 Persönlichkeiten geehrt, die sich in besonderem Maße um die Hotellerie verdient gemacht haben.


Erweiterung zum Grand Elysée Hamburg
Da überrascht es nicht, dass Eugen Block bald die Erweiterung des Hotels plante. Im Mai 2006 war es soweit: Aus dem Elysée wurde das Grand Elysée Hamburg mit 510 Zimmern, darunter 14 Suiten, 30 Veranstaltungs- und Konferenzräumen, einem Spa, vier Restaurants und einem Fest- und Veranstaltungssaal für über 1.000 Personen – der größte in der norddeutschen Hotellerie. Anlässlich der Eröffnung sagte der Gründer: „Mein Ziel war es, Deutschlands bestes Hotel zu bauen und nun muss diese Idee mit Leben gefüllt, dieses Versprechen gehalten werden. Das ist mein Anspruch. Es ist eine große Aufgabe, die vor mir und meinen Mitarbeitern liegt. Das geht bis in jedes kleinste Detail. Man muss alles immer wieder kritisch betrachten und Dinge in Frage stellen: Wer nicht bereit ist, auch nach der Eröffnung nach Perfektion zu streben, hat keine ‚Fünf Sterne‘ verdient.“
Das alles ist natürlich personalintensiv: Heute sind 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus 40 Nationen im Grand Elysée Hamburg für die Gäste aus aller Welt da. „Wir sind stolz auf unser buntes, leidenschaftliches Team – eine kleine United Nations“, freut sich Hoteldirektor Tashi Takang, selbst Tibeter mit Schweizer Pass. Als einziges Hotel in der Hansestadt trägt das Grand Elysée Hamburg die Auszeichnung „Hamburgs Beste Arbeitgeber 2025“. Eine Auszeichnung, die auch auf einem jahrzehntelangen Engagement beruht: So haben Christa und Eugen Block im Jahr 1993 mit dem Elysée Kindergarten die erste Betriebskindertagesstätte in der deutschen Gastronomie und Hotellerie etabliert und waren damit Vorreiter in Deutschland. Ihr Anliegen war es, ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die bestmögliche Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen.
Christa Block war es übrigens auch, die dem Hotel eine besondere Note verliehen hat – mit ihrer „Galerie im Elysée“. Mit ihr hat die Ehefrau des Hotelgründers ein festes Forum für die gegenständliche Malerei aus Norddeutschland geschaffen und bis zu ihrem Tode im Jahr 2023 verantwortet hat. Darüber hinaus hat sie mit der „Sammlung Block“ eine bedeutende Sammlung angelegt, die das Wirken Hamburger und norddeutscher Künstler der Vor- und Nachkriegszeit des 20. Jahrhunderts bis in die Aktualität dokumentiert. Kunst ist überall auf den Fluren des Grand Elysée Hamburg zu finden: im Foyer, auf den Zimmern und in den Besprechungsräumen – nahbar und für die Gäste erlebbar.
Genau wie das Herzstück des Grand Elysée Hamburg ist bis heute der lebendige Boulevard. Als Treffpunkt für Hamburger und internationale Besucher hat er sich der genussvollen Gastlichkeit und Lebensfreude verschrieben. Entlang der einladenden Flaniermeile locken das Boulevard Café und die Bourbon Street Bar, die Piazza Romana mit gehobener italienischer Küche und die Brasserie Flum mit der aus Frankreich. Das THEO’S als Prime Beef Restaurant, inspiriert von der New Yorker Steakhouse-Kultur und mit eigener Bar, sowie die Top Seven Roof Bar auf der Dachterrasse des Hotels mit Blick über die Hansestadt vervollständigen das kulinarische Angebot. Dazu kommen der Große Festsaal und 30 Veranstaltungsräume des Hotels für Tagungen, Feierlichkeiten und Kongresse.
Und das alles begann mit einer Vision für ein anfangs kleines Grundstück in Rotherbaum – vor über 40 Jahren … Respekt! Den Geburtstag mitgefeiert haben …



