Freitag, 19. April 2024
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    „Älterwerden ist ein Geschenk”

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    Ab dem 17. Januar bietet das Stück „Es ist nur eine Phase, Hase” in der Komödie Winterhuder Fährhaus viel Raum zum Lachen. Die Uraufführung nach dem gleichnamigen Buch behandelt das Thema Älterwerden auf amüsante Weise. Wir sprachen mit Schauspielerin Katja Studt über ihre Rolle, die Alterspubertät und mehr und verlosen Karten für das Stück.

    ALSTER-AKTUELL: Ihre Filmografie ist bemerkenswert lang. Was ist das Besondere an der Arbeit als Schauspielerin? 
    Katja Studt: Es wird nie langweilig. In der Vorbereitung suche ich nach dem menschlichen Kern der Rolle. Warum ist die Person so, warum handelt sie so? Man schöpft aus Fantasie und eigenen Erfahrungen, braucht Beobachtungsgabe und Einfühlungsvermögen und nähert sich so dem Charakter in all seinen Facetten an. Das ist immer wieder aufs Neue spannend, da Menschen so vielschichtig sind. 

    Sie hatten bereits mit 13 Jahren Ihre erste Filmrolle. Wie empfanden Sie es, so früh diesen Beruf auszuüben? 
    Ich habe es die ersten Jahre nicht als Beruf begriffen, sondern als ausgelebte Leidenschaft und als riesiges Glück, ein so erfüllendes Gefühl beim Spielen erfahren zu dürfen. Die Gewissheit, dass es mein Beruf ist, war irgendwann einfach da und fühlte sich sehr richtig an. 

    Nun sind Sie bald in dem Stück „Es ist nur eine Phase, Hase” auf der Bühne der Komödie Winterhuder Fährhaus zu sehen. Es wird eine Uraufführung des Spiegel-Bestsellers sein. Wie groß ist die Aufregung? 
    Noch hält sie sich in Grenzen, da wir inmitten intensiver Endproben stecken und ich kaum Zeit habe, darüber nachzudenken. Wenn es doch kurz passiert, mischt sich Aufregung mit Vorfreude und ich bekomme schlagartig schnelles Herzklopfen und feuchte Hände und somit eine Ahnung davon, was in mir schon brodelt. 

    Spielen in Winterhude Theater: Anna Grisebach und Louis Held (oben) Katja Studt, Götz Otto und Thorsten Nindel (unten v.l.) 
    Fotos: © Michael Petersohn

    In dem Stück geht es um die sogenannte „Alterspubertät”, die einigen zu schaffen macht. Wie stehen Sie selbst zu dieser Thematik? Wie gehen Sie mit dem Älterwerden und den daraus resultierenden Veränderungen um? 
    Bis dato überraschend gut. Das Älterwerden ist ein natürlicher Prozess, den jeder Mensch durchlebt. In guten Zeiten denke ich mir: Das Älterwerden ist ein Geschenk, welches Erfahrungen und Weisheit mit sich bringt. In anderen Zeiten hilft mir das Wissen, dass Humor einem bei vielen Herausforderungen hilft.

    Was ist das Interessante an Ihrer Rolle? 
    Christiane ist sehr pragmatisch veranlagt und führt ein eigentlich glückliches Leben. Ihre heile Welt gerät aber schlagartig aus den Fugen, als ihr Mann in eine altersbedingte Sinnkrise stürzt und das Leben seinen Alltagstrott-Schleier fallen lässt. Trotzdem bleibt sie sich selbst treu und hält nicht viel von der Idee, sich altersbedingt neu erfinden zu müssen. 

    Worauf dürfen sich die Zuschauer:innen freuen, wenn sie das Stück besuchen?
    Auf einen unterhaltsamen Abend, der zum Abschalten, Loslassen und bestenfalls viel Lachen einlädt. Humor kann Menschen miteinander verbinden und tut der Seele gut, gerade in diesen herausfordernden Zeiten.  Hanna Odenwald

    TIPP und VERLOSUNG:

    Vom 17. Januar bis zum 25. Februar zeigt die Komödie Winterhuder Fährhaus das Stück „Es ist nur eine Phase, Hase“ von Stefan Vögel – frei nach dem gleichnamigen Buch von Maxim Leo & Jochen Gutsch. Thema: Merkwürdigkeiten im Zusammenleben aufgrund startender Alterspupertät. Tickets und Infos auf www.komoedie-hamburg.de.
    Wir verlosen 3×2 Karten für die Vorstellung am 16.02. um 19.30 Uhr. Wer 2 gewinnen möchte, der sendet bis zum 11.02. eine E-Mail an redaktion@alster-net.de Stichwort: Phase. Unter allen Einsendungen wird per Zufall gelost. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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    Kai Wehl
    Kai Wehl
    Chefredakteur
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