Freitag, 1. März 2024
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    Jungstudium: Mit 16 an die HAW

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    Für junge Kunsttalente wird mit dem Jungstudium ein Traum wahr. Ermöglicht wird es durch den Jürgen-Blankenburg-Preis der Stiftung KulturVermögen, der es gelungen ist, die Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) von ihrem Konzept zur Förderung junger Talente zu begeistern und zum Sommersemester 2024 erstmals einen Platz für eine oder einen Jungstudenten zu schaffen.

    Im Rahmen des Studiums hat das Talent die einmalige Gelegenheit, noch vor dem Schulabschluss „Hochschulluft“ zu schnuppern und besonders gefördert zu werden, um möglicherweise in den bildenden Künsten Fuß zu fassen. Neben den Gebühren der HAW Hamburg umfasst der Jürgen-Blankenburg-Preis der Stiftung KulturVermögen einen Materialgutschein.

    Für das Jungstudium können sich 16- bis 18- Jährige bei der Stiftung KulturVermögen noch bis zum 29. Januar 2024 bewerben. Dafür reichen sie bis zu zehn Arbeiten mit Zeichnungen, Malerei oder Fotos sowie ein Schreiben zu ihrer Motivation ein. Die Stiftung KulturVermögen benennt die Finalisten für die Auswahlkommission der Hochschule, aus denen dann die oder der Gewinner gewählt werden. Womöglich entstammen sie den Reihen der TALENTSCHMIEDE der Lichtwark Gesellschaft, in deren elften Auflage unter Leitung von Dozentin Adriane Steckhan gerade Anfang Dezember 13 junge Künstler ihre Abschlussarbeiten in der Barlach Halle K gezeigt haben.

    „Mit dem Jungstudium schaffen wir einen Leuchtturm in Hamburg und mit Strahlkraft für ganz Deutschland für junge Menschen mit sozialen Herausforderungen. Wir zeigen ihnen, dass man nicht aus einem privilegierten Umfeld stammen muss, um seine Kreativität zu leben, sondern dass Talent, Begeisterung und Wille ebenso den Weg ebnen können“, freut sich Birthe Dornseif, Geschäftsführerin der Stiftung KulturVermögen. „Dass all dies möglich wurde, haben wir unserem Stiftungsvorstand Franziska Neubecker zu verdanken, die für viele Jahre die Lichtwark Gesellschaft Hamburg e. V. geleitet hat. Wir sind stolz, den Projekten der Lichtwark Gesellschaft e. V. mit unserer Stiftung KulturVermögen im 51. Jahr ihres Bestehens ein neues Zuhause geben zu dürfen.“

    Und auch Professorin Dorothea Wenzel, Dekanin der Fakultät Design, Medien und Information freut sich auf das junge Talent: „Wir begleiten die Aktivitäten der Talentschmiede seit Längerem und gehen nun gemeinsam mit dem Jungstudium den nächsten Schritt.“ Seit Sommer wird das Engagement der LichtwarkSchule, der LichtwarkAkademie und der LichtwarkTalente bei der Stiftung KulturVermögen gebündelt. Mit Elan setzen sich die Stiftungsgeschäftsführerin Birthe Dornseif mit ihrem Team und die Vorstandsvorsitzende Franziska Neubecker für Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit bei Kindern und Jugendlichen ein. Und so viel Einsatz wird belohnt – Mitte November wurde die Stiftung KulturVermögen mit dem Hamburger Stiftungspreis ausgezeichnet.

    Über die Stiftung

    Stiftung KulturVermögen setzt sich für Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit bei Kindern und Jugendlichen ein, indem sie ihnen unabhängig von ihrer Herkunft, persönlichen Möglichkeiten und sozialem Status einen aktiven Zugang zu ästhetischer bildenden Kunst ermöglicht. Das Ziel aller Projekte der Stiftung Kulturvermögen ist, dass Kinder sich selbst über das künstlerische Schaffen entdecken, die eigenen Fähigkeiten weiterentwickeln und Mut für neue Lösungswege schöpfen – für die Entwicklung gemeinsamer kultureller Werte in der Gesellschaft. Unter dem Dach der Stiftung KulturVermögen ist das Engagement der LichtwarkSchule, der LichtwarkAkademie und der LichtwarkTalente gebündelt. Die LichtwarkSchule fördert Potentiale von Kindern und Jugendlichen vom Vorschulalter bis zur 10. Klasse über soziale und kulturelle Grenzen hinweg, insbesondere in Stadtteilen mit Entwicklungsbedarf. Mehr Infos zur Stiftung gibt es HIER.

    Aufmacherfoto: Ein junges Kunst-Talent hat im kommenden Jahr die Chance auf ein durch die Stiftung KulturVermögen ermöglichtes Jungstudium an der HAW. © Stiftung KulturVermögen

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    Kai Wehl
    Kai Wehl
    Chefredakteur
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