Dienstag, 5. März 2024
More
    StartImmobilienFUTURE TRENDS

    FUTURE TRENDS

    -

    So manch einer würde sicher sagen, dass die Immobilienwirtschaft nicht so innovativ ist wie andere Branchen und in einigen Bereichen hinterherhinkt. Wer jedoch einen genaueren Blick drauf wirft, sieht, dass sich momentan sehr viel tut.

    Nicht nur die Digitalisierung bringt viele Veränderungen mit sich, auch das Denken und die Ziele der Nutzer und Mieter wandeln sich und damit auch die Methoden, das Bauen und der gesamte Immobilienzyklus. Wir werfen einen Blick auf Trends, welche die Immobilienwelt jetzt und in Zukunft stark prägen werden.

    Trends in der Bau- und Immobilienbranche

    Modulbauweise

    Immer wieder ist zu lesen, dass Wohnraum fehlt und der Bau von (bezahlbaren) Wohnungen nicht schnell genug voranschreitet. Modulare Baulösungen sind ein Trend, der diese Probleme lösen soll. Die unterschiedlichen Module werden dabei maßgenau in den Fertigungsstätten produziert. Dabei werden auch alle Elektroinstallationen vorgenommen, sodass die fertigen Module auf der Baustelle nur noch zusammengeführt werden müssen. Wer jetzt denkt, dass unter diesem seriellen Bauen die Optik leidet, täuscht sich gewaltig. Zum einen werden meist nur einige Gebäudemodule – wie eine Badezelle – in Serie gefertigt. Zum anderen ist das Modulraster sehr variabel, sodass durch verschiedene Arten der Stapelung und Reihung komplett unterschiedliche Baukörper entstehen können. 

    E-Mobility

    In Zeiten nachhaltiger und klimaschonender Verkehrssysteme beschreibt E-Mobility einen zentralen Begriff. Gerade vor dem Hintergrund der fossilen Energiekrise ist das Thema der Verkehrswende aktueller denn je: Sämtliche E-Mobility-Anbieter drängen auf die Märkte, um ihre Produkte in Citylagen der Großstädte zu präsentieren. Mobilitätskonzepte machen auch vor der Immobilienwelt keinen Halt: Sei es Logistik, Büro oder Wohnen – in allen Bereichen der Immobilienwelt wird beim Thema Ladeinfrastrukturen, Elektro- Ladestationen, Parkflächen etc. umstrukturiert und aufgerüstet. 

    Building Information Modeling (BIM)

    Bei Building Information Modeling handelt es sich um eine Software, welche die Planung, Ausführung und Bewirtschaftung einer Immobilie optimieren soll. Dabei werden jegliche Daten von allen Beteiligten – angefangen von den Investoren über die Ingenieure und Architekten bis hin zu den späteren Property Managern – in der BIM-Software erfasst, kombiniert und modelliert. Auch wenn die viele BIM noch für eine Methode halten, um ein 3D-Modell der Immobilie zu erstellen, kann die Software viel mehr: Sie kann die Zeitachse darstellen, die Kosten des Projekts widerspiegeln, auf Lebenszyklusaspekte eingehen und auch die Gebäudenutzung berücksichtigen. Damit ist Building Information Modeling eine ideale Methode für den gesamten Immobilienzyklus. Fehler kann BIM zwar nicht verhindern, Probleme können mit Hilfe einer BIM-Software jedoch viel früher erkannt werden.

    Digitale Trends der Immobilienwirtschaft

    Big Data

    Big Data bezeichnet große Datensammlungen, die meist unstrukturierte Daten aufweisen und mit den herkömmlichen IT-Infrastrukturen und Methoden an ihre Grenzen stoßen. Gleichzeitig wird damit auch die Technologie assoziiert, die dabei hilft, diese (unstrukturierten) Datenriesen zu verarbeiten und auszuwerten. Auch im Bereich Immobilien gibt es zahlreiche Möglichkeiten, Big Data zu nutzen. Es kann dabei helfen, die Instandhaltung zu optimieren, Investitionen besser einzuschätzen und auch die internen Analysen und Reportings zu verbessern.

    Künstliche Intelligenz (KI)

    Auch Künstliche Intelligenz ist ein Trend, der momentan alle Branchen umtreibt. Viele von uns setzen KI bereits im Alltag ein, ohne es zu merken. Beispielsweise wenn wir uns Songs oder Filme von Streaming-Anbietern empfehlen oder uns zu einem bestimmten Ort navigieren lassen. Doch was genau ist Künstliche Intelligenz? Es handelt sich dabei um eine Sammlung verschiedener Disziplinen wie beispielsweise Machine und Deep Learning sowie Natural Language Processing. Vereinfacht gesagt ist KI ein Algorithmus, der dem menschlichen Denken ebenbürtig ist. Doch davon ist die Forschung und Wirtschaft noch weit entfernt. Nur in Teilbereichen wie dem Schach oder Go-Spielen ist das bereits gelungen. Dennoch sollten Sie diesen Trend nicht unterschätzen, da die Entwicklungen rasch voranschreiten!

    Virtual Reality

    Virtual Reality (VR) bezeichnet die Darstellung und Wahrnehmung der Wirklichkeit in einer computergenerierten, interaktiven virtuellen Umgebung. Hierbei ist man nicht an physikalische Gesetze gebunden, daher sind die Möglichkeiten der Darstellung unbegrenzt. Um diese virtuelle Realität zu erleben, benötigen Sie eine VR-Brille oder spezielle Räume (CAVE: Cave Automatic Virtual Environment). In der Immobilienwirtschaft wird VR meist dazu genutzt, geplante Projektentwicklungen zu veranschaulichen.

    Internet of Things Im Internet der Dinge (englisch Internet of Things bzw. IoT) werden Gegenstände des Alltags oder der Industrie zu smart Objects, um miteinander kommunizieren zu können. Möglich ist zudem eine Bedienung und Steuerung von einem beliebigen Ort. Die technische Grundlage für diese Vernetzung bildet eine Struktur, die dem Internet ähnelt. Das Beispiel, das am häufigsten verwendet wird, um IoT zu erklären, ist der Kühlschrank, der seinen Besitzer informiert, sobald bestimmte Lebensmittel ablaufen oder eingekauft werden müssen. In der Immobilienbranche wird es insbesondere in der Gebäudeautomation verwendet. So ermöglicht das Internet of Things beispielsweise die sogenannte Predictive Maintenance, die vorausschauende Instandhaltung von Rolltreppen, Aufzügen sowie Lüftungs- und Klimaanlagen

    Pictures © Simone Hutsch

    Anzeigen-Spezial
    Anzeigen-Spezial
    Anzeige Spezial

    News der Woche

    Benefizkonzert der NRV-Stiftung und des Lions Club Hamburg-Elbufer

    Das erste gemeinsame Konzert der NRV Stiftung, des Lions Club Hamburg-Elbufer und des Haydn-Orchesters Ende Februar zugunsten der „Onko-Piraten“ und des „Gesundheitsmobils Hamburg“ war...

    300 Jahre Johannes-Passion