Montag, 27. Juni 2022
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    StartKulturSymposium unter freiem Himmel

    Symposium unter freiem Himmel

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    Ein Kunstexperiment mit täglich neuen Hamburg-Motiven und Standorten. Acht Malerinnen und Maler der Norddeutschen Realisten folgten der Einladung von Galeristin und Kunstsammlerin Christa Block, vom 23. bis zum 27. Mai im Rahmen eines Symposiums erneut den Charme der Hansestadt mit Pinsel und Farbe einzufangen. Mathias Meinel, Till Warwas, Meike Lipp, Frank Suplie, Lars Möller, Margreet Boonstra, André Krigar und Friedel Anderson ließen sich bei der Pleinair-Malerei von ihrer Umgebung inspirieren. 

    Das Malen unter freiem Himmel, vor der Natur, birgt besondere Herausforderungen: widrige Wetterverhältnisse, ein ständiger Wechsel von Licht und Farben, die kurze Dauer besonderer Lichtstimmungen – und aus dem Überangebot des Sichtbaren ein Bild zu finden. Die Galerie im Elysée zeigt die ersten Ergebnisse des hier zum vierten Mal stattfindenden Symposiums.  

    Motive wie der Hamburger Hafen mit seinen schweren Kränen oder die Alster mit ihren weißen Segelbooten inspirieren Malerinnen und Maler seit jeher zu unterschiedlichsten Bildfindungen.

    Galeristin Christa Block mit den Künstlerinnen und Künstlern: v.l. Till Warwas, Meike Lipp, Lars Möller, Christa Block, Frank Suplie, Margreet Boonstra, André Krigar, Mathias Meinel, Friedel Anderson.
     

    „Ich freue mich, dass wir diese schöne und herausfordernde Kunstaktion bereits das vierte Mal ausrichten dürfen“, sagt Christa Block. „Für die Maler ist Pleinair immer ein besonderer Genuss – die Wahrnehmung und das Sehen werden intensiver geschult, die Umgebung wird mit allen Sinnen wahrgenommen und die Eindrücke fließen in die Werke ein. Ich bin schon sehr gespannt auf die Ergebnisse.“

    Die Mehrzahl der Künstlerinnen und Künstler fertigt jeden Tag ein Bild. Bei der Pleinair-Malerei sind die Anforderungen höher als beim Malen im Atelier, wo die Bilder unabhängig von wechselndem Wetter, Licht- und Standortbedingungen vor Ort fertiggestellt werden.

    Die ersten Bilder entstanden bei launischem Hamburger Wetter. Zu den Motiven zählten der Elbstrand Övelgönne, das Treppenviertel in Blankenese oder das Holthusenbad in Hamburg-Eppendorf. Zahlreiche Spaziergänger und Kunstfreunde nutzten die Gelegenheit, mit den Malerinnen und Malern vor Ort ins Gespräch zu kommen oder einfach nur zuzuschauen.

    Die Norddeutschen Realisten sind eine lose Malervereinigung, die sich im Rahmen jährlich stattfindender Pleinair-Symposien formiert hat. Der sich jedes Mal aufs Neue konstituierende Künstlerkreis malt im Freien nach der Natur. Schiffe und Hafenszenen gehören zu den häufig dargestellten Sujets, Natureindrücke und Stadteinsichten ebenso wie Porträts vervollständigen das Spektrum.

    Im Herbst werden alle Werke in einer großen Ausstellung in der Galerie im Elysée präsentiert.

    Aufmacherbild: Malen am Övelgönner Elbstrand: v.l. Lars Möller und Till Warwas

    Bildmaterial: © Barbara Kloth

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