Sonntag, 27. November 2022
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    MARKERLESS AWARD für das Strahlenzentrum Hamburg

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    Ende November wurde dem STRAHLENZENTRUM HAMBURG – als einzige Strahlentherapie in ganz Norddeutschland – der MARKERLESS AWARD verliehen. Damit ging der Preis der an eines der führenden Versorgungszentren für Strahlenmedizin, Radiochirurgie und Schmerztherapie und die einzige ärztlich geleitete, zertifizierte ambulante Einrichtung in Deutschland – mit Therapieoptionen am Cyberknife und der modernsten Hochpräzisionsbestrahlung, sowie der neuartigen Vision RT.

    In Deutschland erkranken über 500.000 Menschen jährlich an Krebs, Tendenz steigend. Die Strahlentherapie (Radiotherapie) ist neben der Operation und Chemotherapie eine der zentralen Säulen der Krebstherapie. Bei jedem zweiten Krebspatienten kommt im Laufe seiner Erkrankung eine Strahlentherapie zum Einsatz.

    Die Strahlentherapie kann als alleinige Behandlungsmethode oder in Kombination mit einer Chemotherapie (Radiochemotherapie) und nach (adjuvant) oder vor (neoadjuvant) einer Operation eingesetzt werden. Einige Krebsarten, z.B. lokal begrenzter Prostatakrebs oder Kehlkopfkrebs können durch eine alleinige Strahlentherapie geheilt werden. Darüber hinaus kann eine Strahlentherapie in der Krebsbehandlung eingesetzt werden, um Beschwerden zu lindern oder ihnen vorzubeugen.

    In der Planungsphase erhalten die Patienten zur identischen Lagerung bei allen Behandlungseinheiten Filzstift-Markierungen auf der entsprechenden Körper- bzw Hautregion. Je nach Tumorausdehnung dauert eine Bestrahlungsserie 3 bis 6 Wochen, in denen die Betroffenen normaler Weise nicht duschen und keinen Sport treiben sollen, damit diese Markierungen nicht “verrutschen“. In englischsprachigen Ländern erfolgt hierfür sogar eine permanente Tätowierung. Mit diesen Hautmarkierungen assoziieren viele Patienten deshalb negative Gefühle, der Blick in den Spiegel erinnert zudem täglich an den Krebs und die Therapie.

    Das Strahlenzentrum Hamburg kann Dank seiner neuen – in ganz Norddeutschland einmaligen – zukunftweisenden technischen Innovation, der oberflächengesteuerten SGRT (Surface Guided Radiation Therapie), nun komplett auf Hautmarkierungen verzichten. „Unsere Patienten können jetzt – trotz ihrer Therapie – duschen oder ein Bad nehmen!“ resümiert PD Dr. med. Fehlauer. „Denn deren Körper wird nun während der Behandlung mit einer reinen und absolut unschädlichen Lichtquelle quasi „abgetastet“ und überwacht, 20.000 feine Lichtpunkte analysieren die Körperoberfläche vor und während der Bestrahlung mit 3-D Kameras digital im sub-millimeter Bereich, was die Sicherheit und den Komfort für die Patienten immens erhöht! Der Patient ist jetzt seine eigene individuelle „Markierung“.

    Ein glückliches Team um Strahlenzentrums-Gründer PD Dr. Fabian Fehlauer (Mitte) bei der Preisübergabe durch Diplom-Physiker Christopher Rausch in Hamburg.
    © Strahlenzentrum Hamburg

    Neben der Hochpräzisionsbestrahlung kommt im Strahlenzentrum seit 2011 die nach wie vor fortschrittlichste Therapie für Tumorpatienten, das CyberKnife, eine submillimetergenaue, robotergeführte Photonenbehandlung zum Einsatz. Ein virtuelles Skalpell zerstört hochpräzise krankhaftes Gewebe, während das gesunde Gewebe verschont bleibt. In einmaliger Weise können damit bestimmte schwierigste Krebsarten, meist sogar nur in einer Therapiesitzung, behandelt werden – ambulant, ohne operativen Eingriff, ohne Narkose und Schmerzen.

    „Eine Mehrzahl der Krebsleiden können wir so sehr schonend heilen. Die Behandlung dauert in der Regel 30 bis 45 Minuten und im Anschluss können die Patienten ihren gewohnten Aktivitäten wie auch dem Beruf weiter nachgehen“, so Dr. Fehlauer.

    So kann mittlerweile ein kleines Prostatakarzinom am Cyberknife mit nur fünf Anwendungen behandelt werden, ohne wesentliche Veränderungen der Lebensqualität, ambulant – ohne OP und deren bekannten Nebenwirkungen bei dieser häufigsten Krebserkrankung bei Männern.

    „Auch in schwerwiegenden Fällen oder chronischer Erkrankungssituation erreichen wir eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität“, unterstreicht Dr. Fehlauer, der auch ausgebildeter Palliativmediziner ist. „Wir lindern Schmerzen und können einen vorübergehenden Stillstand der Erkrankung erzielen, um wertvolle Lebenszeit hinzuzugewinnen.“

    Privatdozent Dr. Fabian Fehlauer gründete 2007 das Strahlenzentrum Hamburg und gilt als Impulsgeber für modere innovative Technologien, höchsten fachlichen und menschlichen Anspruch und eine persönliche Atmosphäre innerhalb der Strahlentherapielandschaft.

    Mehr Infos auf www.strahlenzentrum-hamburg.de

    Aufmacherfoto: Der Gründer des Strahlenzentrums Hamburg Privatdozent Dr. Fabian Fehlauer und Diplom-Physiker Christopher Rausch von VisionRT (r.)
    © Strahlenzentrum Hamburg

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    Kai Wehl
    Chefredakteur von Alster und Alstertal Magazin
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