Samstag, 24. Juli 2021
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    StartPolitik & GesellschaftPloß/Wiese: "Interessen der Anwohner am Winterhuder Kai müssen stärker Gehör finden."

    Ploß/Wiese: “Interessen der Anwohner am Winterhuder Kai müssen stärker Gehör finden.”

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    Immer mehr Anwohner in Winterhude machen sich Sorgen darüber, dass ihr Stadtteil am Winterhuder Kai in eine Party-Zone verwandelt wird. Es kommt zu dauerhafter Ruhestörung, es wird in Gärten uriniert, nach jeder Nacht gibt es große Müllberge in der Winterhuder Grünanlage. Die CDU-Abgeordneten Christoph Ploß und Götz Wiese möchten, dass die Sorgen der Anwohner endlich stärker Gehör finden und setzen sich neben stärkeren Kontrollen auch dafür ein, dass der Bezirkliche Ordnungsdienst in Hamburg-Nord wieder eingeführt führt. Bisher haben SPD und Grüne diesen Vorschlag abgelehnt. Der Bezirkliche Ordnungsdienst soll u. a. Parks kontrollieren und gegen nächtliche Ruhestörungen vorgehen.

    Christoph Ploß (Foto), Hamburger CDU-Vorsitzender und direkt gewählter Bundestagsabgeordneter für Winterhude:

    „Wir haben volles Verständnis dafür, dass Jugendliche nach den Lockerungen der Coronaregeln feiern möchten. Doch die Zustände am Winterhuder Kai haben ein Maß erreicht, das alle Grenzen überschreitet. Als CDU setzen wir uns dafür ein, dass die Sorgen der Anwohner endlich von der Politik gehört werden. Wenn in Hauseingänge gepinkelt wird und die Anwohner wegen des Dauerlärms nachts nicht mehr schlafen können, hat das mit berechtigten Anliegen von Jugendlichen nichts mehr zu tun. Um solche Zustände in Zukunft zu verhindern, fordern wir stärkere Kontrollen. Die Hamburger Grünanlagenverordnung muss endlich auch am Winterhuder Kai umgesetzt werden.

    Außerdem ist die Einführung eines Bezirklichen Ordnungsdienstes im Bezirk Nord längst überfällig, um endlich für mehr Sauberkeit und Ordnung zu sorgen.“

    Götz Wiese, Vorsitzender der CDU Winterhude und direkt gewählter Bürgerschaftsabgeordneter für den Wahlkreis Eppendorf-Winterhude:

    „Wie gut, dass jetzt im Sommer ein Zusammenkommen unter freiem Himmel möglich ist. Wir freuen uns, dass gerade auch die jungen Leute, die in der Pandemie viele Lasten tragen, unbeschwert feiern können. Aber umso mehr kommt es darauf an, dass wechselseitige Rücksichtnahme – gerade auch auf Nachbarn und Anlieger – im Vordergrund eines guten Miteinanders steht. Am Winterhuder Kai werden hier immer wieder Grenzen überschritten. Lärm, Müll und mehr: Die Situation ist für die Anlieger unerträglich. Es ist die Aufgabe des Bezirks Hamburg/Nord, hier für Ordnung und ein gutes Miteinander zu sorgen. Als CDU fordern wir die Einführung eines bezirklichen Ordnungsdienstes, der vor Ort präsent ist und Konflikte niedrigschwellig entschärft.“

    Foto: © Christoph Schaefers

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    Kai Wehl
    Chefredakteur von Alster und Alstertal Magazin
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