Sonntag, 16. Mai 2021
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    Senat fordert einheitliche Regelungen und harte Lockdown-Entscheidung von Ministerpräsidentenkonferenz, Corona-Inzidenz steigt derweil weiter

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    Guten Morgen: Es wird viel gefordert. * Hoffentlich macht auch jemand etwas. *

    Θ HAMBURG

    Forderung des Bürgermeisters: Peter Tschentscher fordert mehr einheitliche und konsequente Corona-Regeln. Zudem fordert Tschentscher, wie auch die Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank, einen schärferen Lockdown. Auch die Grüne Fraktionsspitze mit Jenny Jasberg und Dominik Lorenzen fordern schärfere Maßnahmen. Jasberg wendet sich indes gegen eine Ausgangssperre, die wiederum vom Abendblatt und der Mopo gefordert werden. SPD-Fraktionschef Dirk Kienscherf fordert, dass die Politik noch diese Woche handeln müsste, dabei aber „Schnellschüsse“ vermieden werden sollten. In Hamburg wird seit Montag gefordert, dass haushaltsfremde Mitfahrer in einem Auto eine Maske tragen müssen. Die Forderungen an eine bessere Corona-Politik nehmen angesichts steigender Fallzahlen ebenfalls zu.
    ndr.de, rnd.de (Regeln), ndr.de, twitter.jenny_jasberg (Härterer Lockdown), mopo.de, abendblatt.de (Ausgangssperre), hamburg.de (Maske im Auto) diercks-digital-recht.de (Forderung)

    Wir brauchen daher einheitliche Regelungen zu Einzelhandel, Sport, Gastronomie, Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen, die überall in Deutschland konsequent umgesetzt werden. Je früher dies erfolgt, desto besser ist es für alle.
    Bürgermeister Peter Tschentscher fordert Entscheidungen der Ministerpräsidentenkonferenz, um die Corona-Krise zu beenden.
    abendblatt.de

    Wir werten die (juristisch haltbaren) Möglichkeiten der Kontaktbeschränkungen 1. öffentlich, 2. privat und 3. im Bildungsbereich aus & wenden uns gleichzeitig klar an die #MPK, jetzt einheitlich zu handeln.
    Auch die grüne Co-Fraktionsvorsitzende Jenny Jasberg fordert Entscheidungen der Ministerpräsidentenkonferenz, um die Corona-Krise zu beenden.
    twitter.jenny_jasberg

    Merkel fordert härteren Corona-Kurs von den Ländern.
    Kanzlerin Angela Merkel fragt sich derweil, warum der Hamburger Senat den scharfen lokalen Lockdown nicht einfach selber umsetzt, statt ihn von einem Gremium zu fordern, das sich in der dritten Welle erstmal sortieren muss.
    twitter.welt

    Hamburger Rentner sollen Corona-Krise finanzieren: Der Landesvorsitzende der CDU, Christoph Ploß forderte am frühen Sonntagabend, dass angesichts der Kosten der Corona-Krise diverse Leistungen neu zu überprüfen seien. So sollen die Grundrente, die Mütterrente und die Rente mit 63 auf den Prüfstand gestellt werden. Der Vorschlag sorgte für viel Aufregung in den sozialen Netzen. Die Konservativen wollten wohl den Sozialstaat schreddern, echauffierte sich etwa SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil. Eine andere Corona-Idee der Hamburger CDU fand indes die Zustimmung der SPD und der Grünen. Der Bürgerschaftsabgeordnete Sandro Kappe hatte die Stadt auf die Idee gebracht, das Abwasser zu analysieren, um den Stand der Corona-Infektionen ermitteln zu können. Das soll nun getestet werden.
    twitter.larsklingbeil (Rente), ndr.de, twitter.EberleSebastian, abendblatt.de (Abwasser)

    Rentenkürzungen stehen nicht zur Debatte!
    Am späten Abend erklärte Christoph Ploß, dass er es so nicht gemeint hätte.
    twitter.christophploss

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    Jetzt um den Annemarie Dose Preis für innovatives Engagement bewerben! Der Hamburger Senat verleiht im August wieder den Preis zu Ehren der Gründerin der Hamburger Tafel. Bewerben können sich Hamburger Freiwillige, die sich in herausragender Weise dafür einsetzen, das Leben anderer Menschen zu verbessern und deren Projekte nach dem 1.1.2018 gestartet sind. Unter Annemarie Doses Motto „Geht nicht, gibt’s nicht“ wird es erstmals zwei Gruppenpreise (je 3.000 Euro) und einen Einzelpreis (2.000 Euro) geben. Wer sich engagiert, kann sich direkt unter hamburg.de/annemarie-dose-preis bewerben. Es können auch andere Personen vorgeschlagen werden. Die Bewerbungsfrist endet am 30.4.2021.

    Chancen für Falko Droßmann gestiegen: Der Bezirksamtschef und Bewerber für die SPD-Bundestagskandidatur in Hamburg-Mitte ist eines Konkurrenten verlustig gegangen. SPD-Bezirkspolitiker Yannick Regh, der sich ebenfalls bewerben wollte, um Johannes Kahrs im Bundestag zu beerben, hat überraschend alle politischen Ämter niedergelegt. Der 29-Jährige gestand ein, sich mit unangebrachten Mitteln einen Vorteil im Wahlverfahren verschafft zu haben. Nun verbleibt noch Meryem Celikkol als Bewerberin. Die ehemalige Grüne ist indes noch nicht lange eine Genossin. Derweil hat die Linke entschieden, mit Zaklin Nastic und Deniz Celik auf den ersten Listenplätzen in die Wahl gehen zu wollen.
    facebook.yannick.regh (Regh), mopo.de (Droßmann), spdfraktion-hamburg-mitte.de (Celikkol), sueddeutsche.de (Nastic/Celik)

    Streit um Termine: Cum-Ex-Ausschuss der Bürgerschaft streitet über den richtigen Zeitpunkt, an Olaf Scholz Fragen zu richten taz.de
    Schiffsunfall auf der Elbe: Linke will wissen ob ein Vorfall wie derzeit im Suez-Kanal auch auf der Elbe passieren könnte ndr.de
    Trauer in der Kaffeedynastie: Carolina Darboven ist im Alter von 53 Jahren verstorben mopo.de
    Wahnsinn in Wilhelmsburg: Basketballer der Hamburgs Towers gewinnen auch gegen den hohen Favoriten Bayern München welt.de

    Wetter heute: Bei Temperaturen bis 18 Grad ist es wechselnd bewölkt und trocken.
    wetter.net

    Θ ZAHL DES TAGES

    3,70 Meter breit ist der neue Pop-Up-Radweg in der HafenCity an seinem ausgedehntesten Verlauf. Auf 1,85 Kilometer zwischen Sandtorkai und Brooktorkai kann nun entspannt geradelt werden. Der mittlerweile schon dritte Pop-Up-Radweg in der Stadt hat 182.000 Euro gekostet und wird ab jetzt für ein Jahr getestet.
    ndr.de

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    Im Dezember war jede vierte Neuzulassung in Deutschland ein Elektroauto: Gerade auf den Straßen der Hansestadt Hamburg wächst der Anteil an Electric Vehicles deutlich. Die stark steigenden Zulassungszahlen und gesetzliche Erleichterungen sind der Anlass, Hamburger Unternehmen und Einrichtungen auch noch mal umfassend über das ELBE-Förderprogramm zu informieren. ELBE bietet Hamburger Unternehmen aus Immobilienwirtschaft, Gewerbe, Industrie und Handel ein breites Spektrum an Fördermöglichkeiten, um private Ladeinfrastruktur auf Firmenarealen, in Parkhäusern oder an Gebäuden auf- und auszubauen. Mehr Infos, auch zu Hamburger Unternehmern, die bereits die Förderung genutzt haben, auf elbe-hh.de

    Θ DEUTSCHLAND & DIE WELT

    Angela Merkel fordert von Ministerpräsidenten härteren Corona-Kurs: Die Kanzlerin hat die Länder angesichts steigender Corona-Infektionszahlen zur Umsetzung der Notbremse und noch schärferer Maßnahmen aufgefordert. Dabei nannte sie am bei „Anne Will“ ausdrücklich auch Ausgangsbeschränkungen in Regionen mit besonders hohen Infektionszahlen. Merkel sprach sich gegen eine vorgezogene Bund-Länder-Runde aus, betonte aber, sie werde nicht zuschauen, bis es 100.000 Neuinfektionen pro Tag gebe.
    Die Idee des Saarlands, als Modellregion zu lockern, kritisierte Merkel scharf. Zudem erklärte sie, dass CDU-Chef Armin Laschet und Ministerpräsident in NRW die vereinbarten Regeln gebrochen hätte. Damit wäre er aber nicht allein.
    tagesspiegel.de, welt.de

    Länderchefs streiten über verschärfte Maßnahmen: Angesichts steigender Infektionszahlen haben Forderungen nach einem harten Lockdown und einer konsequenteren Umsetzung der Bund-Länder-Beschlüsse zugenommen. Gesundheitsminister Jens Spahn forderte einen Lockdown. Angesichts der Infektionszahlen müssten Kontakte und Mobilität heruntergefahren werden. Erst wenn das Infektionsgeschehen wieder unter Kontrolle sei, seien Öffnungsschritte begleitet von Tests möglich. Auch Kanzleramtschef Helge Braun forderte ein härteres Vorgehen. Der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, Carsten Schneider fordert von Spahn keine Spekulationen über einen neuen Lockdown, sondern konkrete Vorschläge.
    tagesspiegel.de, zeit.de, augsburger-allgemeine.de, welt.de

    Tausende Deutsche reisen trotz Corona nach Mallorca: Am Samstag kamen 60 Flugzeuge aus Deutschland in der Hauptstadt Palma an zeit.de
    Bislang blutigster Tag in Myanmar: UN werfen Myanmars Militärjunta „Massenmord“ vor tagesspiegel.de
    Ost-West-Wanderung: Neue Bundesländer werden attraktiver – und verlieren dennoch Einwohner an den Westen spiegel.de
    Umstrittene Geschäfte des Ehemannes: Vorwürfe gegen Angehörige von Berlins Staatssekretärin Chebli tagesspiegel.de

    Θ STADT & LEBEN

    Aktionsbündnis gegen Corona-kritische-Clubs gegründet: Die Auseinandersetzung innerhalb der Club-Szene um die Haltung zu Corona und den Maßnahmen nimmt zu. Das Clubkombinat, als Interessenvertretung der meisten Clubs, verurteilte die Stellungnahme der Großen Freiheit 36 und des Docks zu den Vorwürfen der Veranstalter, dass die Wandzeitungen der Clubs Corona-Leugnern eine Fläche böten. Die Klubs verteidigten sich mit dem Hinweis auf Meinungsfreiheit. Das stößt dem Clubkombinat auf und es lässt wissen, dass sich nun ein Aktionsbündnis gegründet habe. Das Bestreben des Bündnis ist noch nicht bekannt.
    facebook.clubkombinat

    -Tatort-Kritiker-
    Abgrundtief böse, verstörend, düster: Der Wiener Tatort als Top-Psychothriller. So stark waren die Ösi-Ermittler Moritz Eisner und Bibi Fellner sehr sehr lange nicht mehr. Ein Irrer (irre gut und irre beängstigend: Max Mayer) tötet Prostituierte und entführt deren Kinder. Er sperrt sie in unterschiedliche Wohnungen ein. In Frauenkleidern will er dann ihre Mutter sein. Die Story ist fies und dicht erzählt, auch wenn der Täter nicht auserzählt wird, das Motiv nicht klar wird. Die Locations sind beängstigend ausgestattet, die Szenenbilder dunkel. Die Kamerafahrten unterfüttern in ihrer Ruhe das Monströse der Geschichte. Dabei heben Krassnitzer und Neuhauser ganz nebenbei ihre Figuren auf eine neue, emotionalere Beziehungsebene. Das war alles echt stark, spannend, fesselnd.
    Tatort-Experte: Henning Kleine, Chef vom Dienst, Sat.1 Landesstudio Hamburg.

    Restaurant-Tipp – Burger in Eimsbüttel: Die Jungs von Most Wanted Burger stapeln gerne hoch, was man ihren Burger-Kreationen ansieht. Die Most Wanted Burgers von der Osterstraße orientieren sich in der Höhe am Himmel und bieten eine ordentliche Portion. Rund 180 Gramm Rindfleisch aus der Lüneburger Heide sind Grundlage für die Eimsburger, die sowohl mit klassischem, als auch exotischem Geschmack daherkommen. Natürlich gibt es auch vegetarische und vegane Varianten wie den Quitten-Wallnuss-Burger oder den Falafel Burger.
    hamburg.de

    What the Häkk?! – Live-Session mit Karanoon: Jede Woche bringen OHA! Music & ASK HELMUT via dringeblieben.de professionell produzierte Mitschnitte und Live-Content aus dem Hamburger Häkken auf die Bildschirme. Die Band Karanoon wurde von vier Musikerinnen aus Osnabrück gegründet. Der warme, zeitlose Vintage Sound mit einer Portion NeoSoul soll Zuhörende in einen Flow-Zustand versetzen, dem niemand so schnell entkommt.
    hamburg.de

    Θ FOFFTEIN

    Luftiger Verbindungsweg: Während es ja derzeit noch ein wenig zwickt in den Grenzbeziehungen zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein soll nun ein neuer Weg die Verbindung wieder herstellen. Nach langer Planung soll der 1983 geschaffene Otto-Schokoll-Höhenweg wieder belebt werden. Der schöne Weg zwischen dem ehemaligen Mobil-Parkplatz in Wedel bis zum Leuchtturm Witterbergen in Rissen ist seit fünf Jahren gesperrt, da der Elbhang abgerutscht war. Nun soll das Konzept eines Stahlsteges umgesetzt werden. Die fünf Millionen Euro für die Finanzierung sollen schon gesichert sein, signalisiert Finanzsenator Andreas Dressel.
    ndr.de, abendblatt.de

    Heute ist der Tag des fordernden Blendwerks. Kommen Sie gut in die Woche und wir wünschen Ihnen einen schönen Montag.

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