Donnerstag, 28. Januar 2021
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    Hamburgs Zukunft liegt an der Süderstraße, Digitale Bildung auf gutem Weg, Jüdische Gemeinde hadert mit Synagogenbau, Frühjahrsdom abgesagt

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    Guten Morgen: Alles wird gut. * Bestimmt. *

    Θ HAMBURG

    Digital dramatisch besser: So schätzt Schulsenator Ties Rabe die aktuelle Situation der Schulen im Vergleich zur Vor-Corona-Zeitrechnung ein. Die Zahl der WLAN-Anschlüsse an Schulen sei etwa von 61 auf 266 gestiegen. Und auch bei der Hardware sei Hamburg in Bundesvergleich führend. Rabe steht dennoch in der Kritik, weil die digitale Beschulung derzeit unter technischen Problemen leidet. Die wiederum sind Mangelleistungen von Dienstleistern geschuldet, die auch ausgewählt worden waren, weil sie den deutschen Datenschutzkriterien genügen. Das ist bei amerikanischen Lösungen wie Zoom und Microsoft Teams nicht gegeben. Wenn die Situation nicht besser wird, will Rabe einen Plattformwechsel indes nicht ausschließen.
    welt.de, ndr.de, mopo.de

    Wir sind noch nicht am Ziel, aber wir haben erhebliche Fortschritte gemacht.
    Schulsenator Ties Rabe sieht die digitalen Dinge auf einem guten Weg.
    welt.de

    Lasst die Synagoge im Dorf: Der CDU-Bundestagsabgeordnete Rüdiger Kruse versucht, in der Debatte um den Wiederaufbau der Bornplatz-Synagoge in Eimsbüttel die Wogen zu glätten. Renommierte jüdische Teile der Stadtgesellschaft hatten zu Bedenken gegeben, ob es wirklich Sinn machen würde, ein vollständig zerstörtes Gebäude als Kopie wieder zu errichten. Allein die Formulierung der Frage empört indes Teile der anderen jüdischen Gemeinde. Die mutmaßlichen „intellektuellen“ jüdischen Kritiker seien doch wohl nicht koscher, wird von prominenter Seite gemosert. Kruse verweist indes nüchtern darauf, dass der Bund im vorvorjährigen Jahr 600.000 Euro für eine Machbarkeitsstudie bewilligt hatte, die Sachlichkeit in die Debatte bringen sollte. Ob die Studie noch in diesem Jahr in Auftrag gegeben wird, ist indes unklar.
    Adlerauge (Kruse), bild.de, twitter.CarstenOvens (Empörung), abendblatt.de, mopo.de (Kritik), welt.de (Machbarkeitsstudie)

    Diese Kritik können wir nicht verstehen.
    Landesrabbiner Shlomo Bistritzky ist fassungslos, dass gerade die Ikonen der  jüdischen Gemeinde in Hamburg, Esther Bejarano und Peggy Parnass, einer Replik der Bornplatz-Synagoge wenig abgewinnen können. Besonders Parnass weiß indes wovon sie spricht: Sie war als Einzige noch zum Gottesdienst im Original.
    bild.de

    Wir sollten der Jüdischen Gemeinde nun wirklich nicht vorschreiben, wie sie diesen Prozess zu gestalten hat.
    Dem SPD-Bundestagsabgeordneten Niels Annen ist es egal, wer „wir“ und die „jüdische Gemeinde“ sind und was für immerhin 130 Millionen Euro gebaut werden soll. Er lässt damit auch anklingen, dass ein Diskurs in der Stadt über die von allen Seiten gewünschte Sichtbarkeit des jüdischen Lebens überbewertet ist. Vor der der Bundestagswahl im Herbst kann Annen keinen Stress in seinem Wahlkreis brauchen.
    bild.de

    Anzeige – Moblity-News der Hochbahn
    Es ist soweit: Ab dem 1. Februar wird die U3 zwischen Hauptbahnhof Süd und Baumwall für 14 Monate gesperrt: Grund sind notwendige Sanierungsarbeiten, um Hamburgs älteste U-Bahn-Linie auch für die nächsten 100 Jahre fit zu machen. Und um die Sperrung effizient zu nutzen, werden die Haltestellen Rathaus und Mönckebergstraße gleich mit barrierefrei ausgebaut. Aber muss das Ganze denn wirklich 14 Monate dauern? Und wie erreiche ich in der Zwischenzeit die Innenstadt? Diese Fragen werden im HOCHBAHN-Blog beantwortet: dialog.hochbahn.de

    Haushalt in Corona-Zeiten: Die Bürgerschaft kann am Mittwoch – ab 13.30, Uhr auch im Internet – beweisen, dass sie ein würdiger Ort der Debatte ist, denn es stehen große Dinge zur Diskussion an. Zu Beginn wird darüber gesprochen, ob die vom Senat verfolgte Corona-Strategie sinnvoll ist. Dabei wird es auch um das Thema Impfen gehen, bei dem derzeit der Eindruck entsteht, als habe die Stadt die Abläufe und Mengen nicht so recht im Griff. Danach geht es um den Haushalt für die kommenden zwei Jahre, der unter den Folgen von Corona leidet, aber auch dazu beitragen will, die Wirtschaft wieder anzukurbeln. Hier gibt es eine gute Nachricht: Ab dem 13. Januar 2021 sollen jetzt wirklich die Hilfen für den November des vergangenen Jahres in Hamburg ausgezahlt werden können.
    hamburgische-buergerschaft.de (Tagesordnung), ndr.de (Impfen), facebook.andreas.dressel, rp-online.de (Novemberhilfe)

    Anzeige – 2040
    Handelskammer-Präses Norbert Aust mahnt in der VEEK-Jahresschlussrede: „Nach der Coronakrise wird vieles nicht mehr so sein wie vorher. Ich ersuche die Koalitionspartner daher, ihr Regierungsprogramm einer gründlichen Revision zu unterziehen mit der Maßgabe, echte Veränderungen anzustreben und Hamburg fit für die Zukunft zu machen. Bitte denken Sie daran: Das Geld das Sie ausgeben, muss vorher jemand erwirtschaften.” Die Handelskammer Hamburg hat bereits eine Zukunftsdebatte angestoßen. Mit der Initiative Hamburg 2040 stellt sie sich nicht nur die Frage “Wie wollen wir künftig leben?“, sondern auch „wovon?“. Diskutieren Sie jetzt mit auf hamburg2040.de.

    Sorge um Obdachlose im Winter: Obdachlosenmagazin Hinz&Kunzt und die CDU wollen Zeichen vor und in der Bürgerschaft setzen hinzundkunzt.de, welt.de
    Survival of the fittest: Welcher 80-Jährige am Donnerstag am schnellsten ist, bekommt den Impftermin bild.de
    Sharing-Konzepte in der Krise: Otto Now stellt, wie zuvor schon Tchibo, neues Geschäftsmodell zum Mieten und Teilen von Konsumgütern ein abendblatt.de
    Schon Kritik an CDU: Vor der Neuwahl des CDU-Vorsitzenden verabschiedet sich Marcus Weinberg herzlich von Annegret Kramp-Karrenbauer facebook.Marcus.Weinberg
    Son Schiet: Vor dem Duell gegen den VfL Osnabrück wird offenbar, dass der HSV gegen Nordklubs selten gewinnt mopo.de
    Schon sehr schlau: Hamburger PR-Unternehmerin Alexandra von Rehlingen sowie deren Ehemann und Medienprofi Matthias Prinz investieren an der Seite von Thomas Gottschalk in Nachrichten-Newsletter kress.de

    Wetter heute: Bei minus einem Grad bis plus vier Grad muss mit Niederschlag als Schnee oder Regen oder einer Symbiose aus beidem gerechnet werden.
    wetter.net

    Θ ZAHL DES TAGES

    64 Prozent mehr Autos mit Anteilen von elektrischem Antrieb wurden im vergangenen Jahr gezählt. Dank der Kaufprämien entwickelte sich die E-Mobilität mit 31.000 zugelassenen Fahrzeugen in Hamburg gut. Auch die Behörden machen mit. Die Polizei hat schon 60 elektrische Fahrzeuge im Betrieb. 1.100 Ladestationen stehen in Hamburg für elektrische Fahrzeuge bereit.
    ndr.de

    Θ DEUTSCHLAND & DIE WELT

    US-Präsident verteidigt Rede vor Sturm auf Kapitol: Donald Trump hat seine Rede vor der Erstürmung des Kapitols durch seine Anhänger verteidigt und das zweite Amtsenthebungsverfahren gegen ihn kritisiert. Der Vorstoß der Demokraten verursache riesige Wut und sei eine Fortsetzung der Hexenjagd gegen ihn, so Trump. Er wolle keine Gewalt. Der scheidende Präsident verteidigte zugleich seine Rede in Washington und betonte, die Worte seien völlig angebracht gewesen. Trump äußerte sich vor einem Besuch an der Grenze zu Mexiko, wo er einen Abschnitt seiner Grenzmauer inspizieren wollte. Vizekanzler Olaf Scholz hat Trump aufgerufen, schon vor Ende seiner Amtszeit das Weiße Haus zu verlassen, was Trump nicht sonderlich beeindruckt haben dürfte.
    tagesspiegel.de, zeit.de, welt.de (Trump)

    Kanzlerin warnt vor Virus-Mutationen: Angela Merkel hat in einer unionsinternen Sitzung vor der Gefahr einer Ausbreitung der Coronavirus-Mutationen in Deutschland gewarnt. Nach Auskunft mehrerer Teilnehmer warnte die Kanzlerin, dass die Entwicklung in Irland gezeigt habe, wie schnell sich das Virus ausbreiten könne. Dort habe es innerhalb kurzer Zeit eine Verzehnfachung der Infektionszahlen gegeben. Deutschland stehe vor acht bis zehn sehr harten Wochen. Mehrere Quellen widersprachen einem „Bild“-Bericht, wonach Merkel weitere acht bis zehn Wochen harte Corona-Maßnahmen angekündigt habe.
    tagesschau.de, noz.de

    Merkel und Spahn verteidigen Impfkurs: Es ähnele wissenschaftlich und logistisch einer Großleistung, dass man zehn Monate nach Ausbruch der Pandemie einen Impfstoff habe tagesspiegel.de
    Corona: Kritik an Söders Vorstoß zur Impfpflicht für Pflegekräfte zeit.de
    Kramp-Karrenbauer bestätigt CDU-Debatte über Amtsverzicht Merkels faz.net
    Zum Haareraufen: Friseure mit Berufsverbot ärgern sich über gut frisierte Fußballprofis welt.de

    Θ STADT & LEBEN

    Frühjahrsdom abgesagt: Wenig überraschend verkündete die Wirtschaftsbehörde das Aus des Volksfestes, das im März hätte stattfinden sollen. Das ist quasi ein Jubiläum, denn der Dom war vergangenes Jahr eines der ersten Corona-Opfer. Die Schausteller hatten schon die Gerüste gebaut, als die Absage kam. Abgesagt wurden nun auch die Hamburger Cruisedays im September. Bis dahin könnte die Welt ja schon durchgeimpft sein, wie die Politik suggeriert. Die Absage hat deswegen auch andere Gründe. Die Kreuzfahrtindustrie finanziert das Fest und der geht es in diesen Tagen nicht gut, weswegen sich kein Sponsor fand. Derweil werden aber für die Schiffe schon neue Törns für das Frühjahr rund um die Kanaren geplant.
    ndr.de (Dom), abendblatt.de (Kreuzfahrten)

    Anzeige – Mehrwert am Mittwoch
    Die Kraft aus Ihrem Inneren! Langfristiges Glück und Zufriedenheit entstehen niemals im Außen! Natürlich kann man sich Glücksmomente „kaufen“ und natürlich kann vieles im Außen auch glücklich machen. Doch was ist, wenn das Außen sich verändert und manches plötzlich verloren scheint? Wenn Glück und Zufriedenheit im Herzen getragen werden, dann ist das, was im Außen hinzu kommt nur noch ein Multiplikator des Glücks und nicht mehr der Glücksbringer selbst. Doch wie schafft man es, von innen heraus Zufriedenheit und Glück aufzubauen? Es beginnt mit Akzeptanz und Dankbarkeit. Mit dem Blick auf das, wofür man dankbar ist, entsteht das Gefühl der Fülle und in Folge auch das Gefühl der Zuversicht.
    danielalandgraf.com

    Restaurant-Tipp – Osteuropäisch auf St. Pauli: Als absoluter Geheimtipp gilt das Kuchnia. In dem kleinen Restaurant in der Talstraße werden osteuropäische Spezialitäten wie Borschtsch, Pierogi und Blini angeboten. Auf der Getränkekarte haben Sie die Wahl zwischen Weinen aus Georgien und Slowenien und natürlich polnischem und russischem Wodka. Unbedingt „Das letzte Einhorn“ probieren! In diesen Tagen allerdings nur zum Abholen.
    hamburg.de

    What the Häkk? Jeden Mittwoch bringen OHA! Music & ASK HELMUT via dringeblieben.de professionell produzierte Mitschnitte und Live-Content aus dem Hamburger Häkken auf die großen und kleinen Bildschirme da draußen. Die Sessions sind frei verfügbar, aber eine Unterstützung wird gerne gesehen. Am Mittwoch um 20 Uhr präsentiert sich das weibliche Duo The Jujujus, das in seinem Element sein soll, wenn sich verzerrte Stimmen in elektronische Klangteppiche mischen und treibende Beats zu pulsierenden Flächen wandeln.
    hamburg.de

    Θ FOFFTEIN

    – Mit Meinung –
    Willkommen in Hamburg! Damit die Hamburger Wirtschaft floriert und der Wohlstand gesichert werden kann, bedarf es der Anwerbung von ausländischen Arbeitskräften. Das sei wichtig für die Stadt, betonten Arbeitssenatorin Melanie Leonhard, Innensenator Andy Grote und Arbeitsagentur-Chef Sönke Fock. Dazu wurde nun das neue Welcome Center für diese begehrten Menschen vorgestellt. Das alte Zentrum befand sich zuvor in den Räumlichkeiten der Handelskammer am Adolphsplatz in der City. Nun werden die Arbeitskräfte, die Hamburgs Zukunft sichern sollen, in der Süderstraße begrüßt. Nichts gegen den Straßenstrich in Hammerbrook, aber gerade in Zeiten einer verödenden Innenstadt auf deren Suche nach einem neuen Purpose hätte man vielleicht auch eine repräsentativere Fläche für den ersten, bleibenden Eindruck der Hansestadt anmieten können.
    welt.de, hamburg.de, ndr.de

    Heute ist Neumond. Wir wünschen eine schöne Wochenmitte.

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