Samstag, 3. Dezember 2022
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    Rheuma kann heutzutage gut behandelt werden

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    Bei Rheuma denken viele zunächst an schmerzenden Gelenken oder auch Verformungen. Es können jedoch alle Organe davon betroffen sein. Das macht die Rheumatologie so spannend und erfordert ein enges Zusammenspiel verschiedener Disziplinen, wie Dr. Eva Christina Schwaneck nur zu gut weiß.

    Es beginnt oft mit Morgensteifheit, dann schmerzen die Gelenke, schwellen an, vor allem an Händen und Füßen. Oft sind dies Anzeichen für Rheuma und zwar der häufigsten Form, der rheumatoiden Arthritis. Rheuma kann jedoch auch andere Gelenke, die Wirbelsäule und auch Organe befallen. „Der Begriff Rheuma umfasst viele verschiedene Erkrankungen“, sagt Dr. Eva Christina Schwaneck. Seit August leitet sie die Sektion Rheumatologie und Klinische Immunologie unter dem Dach der Onkologie und Hämatologie an der Asklepios Klinik Altona. „Rauchen kann die Entstehung von Rheuma verstärken, oft aber sind die Ursachen genetisch und die meisten Patienten haben selbst nichts falsch gemacht“, erklärt die Rheumatologin und Internistin. Denn bei Rheuma handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung. Dabei kann das Immunsystem nicht mehr zwischen fremden und Körper eigenem Gewebe unterscheiden, greift dieses an. Bei dem Gelenkrheuma befällt die Entzündung vor allem die Innenhaut der Gelenke, die Sehnenscheiden und Schleimbeutel. Die Innenhaut produziert eine Flüssigkeit, die nicht nur den Knorpel ernährt, sondern auch die Gelenke geschmeidig hält, also die Reibung reduziert. Nicht behandelt kann das zu Gelenkverformungen bis hin zu kompletten Gelenkzerstörungen führen oder eben auch andere Knochen und Organe in Mitleidenschaft ziehen. „Je früher Rheuma behandelt wird, desto besser kann es behandelt und vor alle die Gelenkzerstörung eingedämmt werden“, sagt Dr. Schwaneck. Ziel der Therapie ist es, Entzündungen zu hemmen und die Beweglichkeit zu erhalten. Dies geschieht zum einen durch Physiotherapie vor allem aber durch Medikamente. „Seit etwa 20 Jahren können wir mit Antikörpern behandeln, die die Entzündungsbotenstoffe gezielt hemmen.“ Zugleich kommen Basistherapeutika wie das Präparat MTX zum Einsatz. Die Präparate ähneln den in der Hämatologie eingesetzten Medikamenten. Daher ist die Rheumatologie in Altona an die Hämato-Onkologie angegliedert. „In anderen Kliniken agiert sie unter dem Dach der Gastroenterologie oder auch der Nephrologie. Es gibt mit fast jedem Fach Überschneidungen, daher ist die Rheumatologie extrem interdisziplinär – und so spannend.“ Entscheidend ist zunächst die Diagnose, die aufgrund der Komplexität der Erkrankung aufwendig sein kann. Ein Ultraschall der betroffenen Gelenke kann erste Erkenntnisse bringen. „Viele Menschen glauben, dass sie Rheuma haben, tatsächlich aber ist es oft Arthrose, also ein Gelenkverschleiß.“ Das aber können nur die Experten herausfinden.

    Dr. Eva Christina Schwaneck, Rheumatologin und Internistin

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