Sonntag, 29. November 2020
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    Start Politik & Gesellschaft CDU kritisiert Sportstättenbau in unserer Nachbarschaft: Alles zu langsam.

    CDU kritisiert Sportstättenbau in unserer Nachbarschaft: Alles zu langsam.

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    Die Auswirkungen der Corona-Krise führen dazu, dass viele Hamburger – statt wie vorher in die Welt zu reisen – in ihrer Stadt bleiben. Dazu wächst auch die Bedeutung eines regionalen Sportstätten-Angebotes. Doch während der „Active City Summer“ unter freiem Himmel läuft, kommen Projekte im Sportstättenbau nicht ins Rollen. Zu diesen Thema hat die CDU-Fraktion Wandsbek eine kleine Anfrage gestartet: Liegt die Sportpolitik im Bezirk Wandsbek am Boden?“

    Nach der Wahl der Bezirksversammlung im Mai 2019 und im Bürgerschaftswahlkampf März 2020 haben SPD und Grüne ihre vermeintlichen sportlichen Investitionen gefeiert. Nun käme das Böse Erwachen, so Sören Niehaus von der CDU-Opposition. Die versprochenen Gelder seien beim Bezirk noch nicht angekommen und die eigenen Kassen im Bezirk leergeräumt. Auch die Besetzung der Sprecher für Sport bei SPD und Grünen belegen die kritische Lage dieses Themas im Bezirk Wandsbek: Beide Fraktionen finden keine Sprecher, die das schwere Erbe übernehmen wollen.

    Ebenfalls dazu erklärt Jörn Weiske, Sprecher der CDU-Fraktion für Sport in der Bezirksversammlung Wandsbek: „Wir haben immer wieder auf die unseriöse Finanzierung des Sports in Wandsbek hingewiesen. Und auch die großen Versprechen des Finanzsenators und SPD-Kreisvorsitzenden von Wandsbek sind noch nicht eingelöst. Wir können den Sport in Wandsbek nicht hängen lassen. Die Sportvereine müssen Planungssicherheit haben und sich auf die Zusagen der Bezirksversammlung verlassen können.

    Versprach viel für Hamburg: „Sport hatte noch nie so einen hohen Stellenwert“. Sportsenator Andy Grote (SPD) wollte mit “ACTIVE CITY” neue Akzente setzen. Jetzt hat die CDU einmal nachgehakt.

    Die CDU wird sich weiter im Beirat des bezirklichen Sportstättenbaus dafür einsetzen, dass die Projekte des Sports in Wandsbek, wie versprochen, umgesetzt werden. Auch Schulbau Hamburg und insbesondere der Nutzerbeirat für Schulsportanlagen müssen gemeinsam mit dem Sportreferat im Bezirksamt Wandsbek und der Bezirksversammlung dafür sorgen, dass der Sport im Bezirk Wandsbek nicht auf der Strecke bleibt.“

    Sportstättenbau ist laut CDU-Fraktion Wandsbek deutlich in Verzug geraten.

    Als Beispiele werden genannt, das der zuständige Ausschuss für Haushalt, Sport und Kultur (HSK) dem Sportreferat vom Bezirk berichtet , dass die Finanzierung des Sportplatzes Petunienweg noch nicht gesichert ist. Ebenfalls sei der Bau der Drainage am Sportpark Rahlstedt verzögert – aus Personalkapazitäten beim Sportstättenbau. Auch konnte die CDU-Nachfrage im Ausschuss Soziales zu den Bundesmitteln für die Sanierung der Sportflächen in Farmsen nicht beantwortet werden.

    CDU Politiker Sören Niehaus
    Sören Niehaus, CDU-Fraktion Wandsbek

    Im letzten Regionalausschuss Alstertal zum Thema Sporthalle am Heinrich-Heine-Gymnasium hat die Fraktion nun beantragt, dass diese in einer ausreichenden Größe für den Handballbetrieb gebaut wird. So ist es im dortigen Bürgervertrag u.a. durch Finanzsenator Andreas Dressel zugesagt. Dagegen scheint sich Schulbau Hamburg aber zu sperren. SPD und Grüne wollten diesen Antrag nicht beschließen, sondern haben ihn in einen anderen Ausschuss vertagt.

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    Wolfgang E. Buss
    Verleger/Publizist/Herausgeber. Alles, was noch wichtig ist über mich, findest du in meinem Wikipedia-Eintrag: https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_E._Buss
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