Donnerstag, 30. Juni 2022
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    Alsterfische in Gefahr?

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    Hitze, Sauerstoffmangel und durch Schwebstoffe durch kurzzeitigen Regen: Die Fische in der Alster und den umliegenden Gewässern haben’s zur Zeit ziemlich schwer. Bringen die niedrigen Temperaturen Linderung? Was können wir tun?

    Am vergangenen Wochenende wurden schon die ersten toten Fische aus der Alster und den umliegenden Gewässern geborgen. Das Foto zeigt den Lottbeker Teich, aus dem Mitgliedern des Angelvereins Alster e. V. immerhin einige größere Fische bergen konnte, bevor ihnen der Sauerstoffmangel den Rest gab. An der Wandse, der Tarpenbek und im Serrahn wurden ebenfalls geringe Sauerstoffmengen gemessen. Im Wandsbeker Mühlenteich waren ebenfalls mehrere hundert Fische gestorben.

    Hohen Sommertemperaturen stellen die Fauna der Hamburger Gewässer regelmäßig auf eine Belastungsprobe. Durch sie sinkt der Sauerstoffgehalt des Wassers. Auch sporadische Starkregengüsse helfen da nicht – im Gegenteil: Durch sie werden „sauerstoffzehrende Schwebstoffe in die Gewässer gebracht, ohne dass das Wasser zur Kühlung und Sauerstoffanreicherung beitragen kann“, wie das Bezirksamt Wandsbek erklärt.

    Hoffnung für die Wasserbewohner ist ein längeres Sinken der Temperaturen, sodass sich das Wasser wieder erholen kann.

    Wer tote Fische vorfindet, kann diese bei einer eigens eingerichteten Hotline der Umweltbehörde unter der Nummer 42 84 02 300 melden.

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