Dienstag, 29. November 2022
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    Historisches Stadtbild erhalten

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    Stadtvillen, Gründerzeit- und Reformarchitektur neben beeindruckenden Klinkerbauten prägen das Stadtbild rund um die Alster. Damit das so bleibt, will der Bezirk jetzt in Eppendorf, Winterhude und Hoheluft-Ost drei städtebaulichen Erhaltungsverordnungen aufstellen. Wo genau liegen sie und was bedeutet das?

    „In den letzten Jahren wurden immer häufiger große, typische Vorgärten zu Parkplatzflächen umgestaltet“, erklärt Timo B. Kranz, Vorsitzender der GRÜNEN-Fraktion in der Bezirksversammlung Nord. „Nicht zur Umgebung passende Neubauten, untypische Dachaufbauten und Fensteraufteilungen sowie große Schaufenster und Werbeanlagen in den Erdgeschosszonen verändern das Straßenbild massiv. Mit Hilfe der neuen Verordnungen wird jetzt die Rechtsgrundlage dafür geschaffen, solche Veränderungen bei Bedarf zu verbieten und so den besonderen Charakter der Quartiere zu erhalten.“

    Im Eppendorfer Gebiet zwischen Alsterlauf, Isebekkanal und der Bahnlinie um die Haltestelle Kellinghusenstraße, soll das vornehmlich von Stadthäusern und Villen aus der Zeit von 1900 bis 1930 geprägte Quartier erhalten bleiben.

     

    Hoheluft-Ost und Eppendorf, zwischen B5 und U-Bahn-Linie, sind geprägt von Gründerzeitbauten im Jugendstil, Reformarchitektur mit rotem Klinker und späteren Gelbklinkerbauten. Ziel der dortigen Erhaltungsverordnung ist es, dieses Quartier mit seinen prägenden Bauten aus unterschiedlichen Zeiten zu bewahren.

    Im Schinkelquartier in Winterhude, begrenzt durch Goldbek- und Osterbekkanal, sowie Barmbeker- und Sierichstraße, findet sich gründerzeitliche Blockbebauung, sowie rote Ziegelfassaden. Diese städtebauliche Erhaltungsverordnung soll das gründerzeitliche Wohnquartier schützen.

     

    Mehr Informationen zu städtebaulichen Erhaltungsverordnungen auf der Website des Bezirksamtes.

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