Donnerstag, 30. Juni 2022
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    Aus dem Dschungel ans DJ-Pult

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    Vor acht Jahren interviewte das Alster Magazin den damals elfjährigen Harvestehuder Jaden Bojsen, der im gleichnamigen Musical den jungen Tarzan spielte. Heute ist Jaden Bojsen international als DJ unterwegs. Wir sprachen mit ihm darüber, was in der Zwischenzeit passiert ist, seine Leidenschaft Musik und seinen neuen Song zur Corona-Pandemie.

    Als wir uns das letzte Mal trafen, spieltest du den jungen Tarzan im gleichnamigen Musical. Seitdem hat sich viel verändert! Wie hast du von den damals ersten Auftritten für später profitiert?

    Durch Tarzan habe ich meine Liebe zur Musik entdeckt. Das war quasi der Anfang meiner Karriere. Außerdem sehe ich mich als Artist. Ich bin heute nicht nur DJ und Producer, sondern kann auch singen und tanzen und auf der Bühne performen, das habe ich alles Tarzan zu verdanken.

    Auch schauspielerisch warst du lange aktiv, z.B. bei den „Pfefferkörnern“. Würde dich das mal wieder reizen? Mit wem würdest du dafür gerne zusammenarbeiten und warum?

    Wenn das richtige Angebot kommt, warum nicht? Dann aber gerne einen internationalen Film, da ich international unterwegs bin. Mit welchen Schauspielern oder Produzenten ist mir egal, das Thema muss mich einfach ansprechen.

    Du bist mit 14 Jahren für ein paar Jahre in die USA gegangen, ohne Englisch zu können. Deine heutigen Songs haben alle englische Texte. Hat sich das so ergeben oder ist es eine bewusste Entscheidung? Wäre es für dich interessant, auch mal Songs in deutscher Sprache zu veröffentlichen?

    Ich war durch meine Erfahrung in der Boy Band längere Zeit in LA und mag die Stadt und die Leute dort. Dort habe ich auch mit meinen Bandjungs viel selber produziert, das ist glaube ich hängen geblieben. Da ich international als DJ unterwegs bin, sind englische Songs für mich die richtige Option.

    Deine neue Single „Remedy“ nimmt Bezug auf das Coronavirus; das Musikvideo hast du mit Gesichtsmaske im menschenleeren Hamburg gedreht. Wie kam es dazu?

    Wir wollten etwas Aktuelles produzieren, dass die Menschen zum Nachdenken anregt. Außerdem konnten wir zur Zeit wegen Corona nicht reisen und mussten trotzdem das Musikvideo drehen. Wir haben das am Anfang des Corona-Shutdowns gedreht und uns ist die menschenleere Stadt echt aufgefallen. Dann kam eins zum anderen und die Idee zum Musikvideo war geboren.

    Du sagtest mal, du bist vor allem deshalb DJ geworden, weil du auf der Bühne stehen und Menschen mit Musik Emotionen vermitteln willst. In der aktuellen Krise ist das erst mal unmöglich. Wie gehst du damit um?

    Es ist zur Zeit für alle Künstler in der Entertainment-Industrie echt schwierig. Ich versuche das positiv zu sehen. Ich habe jetzt ein bisschen mehr Zeit, um neue Songs zu produzieren und mich mal wieder mit meinen Freunden und  der Familie zu treffen. Das ist echt ganz schön, denn sonst bin ich ja doch ziemlich viel unterwegs. Außerdem mache ich viele Live Sets im Internet und versuche so meinen Fans nahe zu sein.

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